Strobilurus esculentus (Wulf.) Sing./ Fichtenzapfenrübling



Dieser zierliche Pilz gehört zu den wenigen Bewohnern des Vorfrühlingswaldes. Er erscheint etwa gleichzeitig mit dem Märzschneckling und bevozugt ähnliche Standorte.

Beschreibung:


Hut: 2-3 cm; anfangs konvex, dann flach; Oberfläche matt, jung fast weiss, später graubraun.
Lamellen: weisslich, entferntstehend.
Stiel: 5 x 0.3 cm; durchscheinend grauweiss, später gelbbraun, Basis dunkler und striegelig-filzig.
Fleisch: dünn, blass, im Geschmack mild.

Vorkommen: Wie der Name verrät lebt der Substratzehrer auf liegenden oder vergrabenen Fichtenzapfen.

Verwechslung: Auf Kiefernzapfen wächst S. tenacellus 8Pers.) Sing., der Bittere Kiefernzapfenrübling. Dieser kommt im Gegensatz zu S. strobilurus aufgrund seiner Bitterkeit als Speisepilz nicht in Frage.

Speisewert:

Als Massenpilz kann der Fichtenzapfenrübling, in ausreichender Menge geerntet, lohnender Speisepilz in Suppen oder als Gewürz sein.







Aktualisiert:  18.Jan.2012