30/04 2007:
Mairitterling / Calocybe gambosa (Fr.) Donk

Im Frühjahr, wenn die Morcheln langsam selten werden erscheint dieser klassische Marktpilz mit den vielen volkstümlichen Namen. Man kennt ihn unter anderem als Maipilz, Huf-Ritterling, Maiblatt, St. Georgs Pilz und weiteren mehr. Letzterer wegen seinem Erscheinen am 23.April, dem St. Georgstag. In höheren bis montanen Lagen tritt er jedoch durchaus erst im Juni oder gar Juli auf.

 

Beschreibung:
Hut: Hut: 10-13 cm; konvex und dickfleischig. Jung kugelig mit eingerolltem Rand. Kahl; creme-weiss, bisweilen auch ocker oder braun.

 

Lamellen: weisslich bis cremeblass, stellenweise braun fleckend; gedrängt, schmal.

 

Stiel: 6-8 x 1-2 cm weiss.

Fleisch: fest, weiss mit ausgeprägtem Geruch nach Mehl oder Gurke.

 

 

Vorkommen:
Von April an weit verbreitet auf Grasland, an Waldrändern, in Parkanlagen und Gärten. Als Saprophyt oft riesige Ringe bildend, die mitunter zur Hälfte im Waldesinnern liegen. Die Hexenringe sind schon von weitem gut erkennbar durch die sattgrüne Farbe des angrenzenden Grases.

Verwechslung:
Ebenfalls im April und an den gleichen Standorten (zuweilen Pilz neben Pilz) gedeiht der lebensgefährlich giftige Ziegelrote Risspilz / Inocybe patouillardii Bres. (I.erubescens Blytt ss. Kuyper)

Da dieser jedoch schon jung stellenweise zu röten beginnt, sowie nie weisse Lamellen aufweist, sollte eine sichere Unterscheidung immer möglich sein.

 

Speisewert:

Als Speisepilz beliebt und verbreitet bekannt. Wird jedoch wegen seines mehligen Geschmacks nicht von allen gleich geschätzt. Eine delikate Zubereitung hier.










Aktualisiert:  18.Jan.2012